skip to content

Eltern kämpfen für Kita im Dorf
17.11.2017 16:10:51

Schwarzkollm. Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora und Vertreter des Stadtrates waren am Donnerstagnachmittag in der Schwarzkollmer Kita "Krabat" zu Besuch. Eltern und Kinder der Einrichtung hatten ihn bei der Bürgerfragestunde in der Stadtratssitzung im Oktober eingeladen, um ihre Probleme vor Ort schildern zu können. 1992 war die Kita im Traugott-Kopf-Haus, eröffnet worden. Ein damals modernes Mehrzweckgebäude. Allerdings stieg die Zahl des Nachwuchses im Dorf und so sind die einst geplanten 24 Plätze längst zu wenig. Abhilfe wurde mit zwei angemieteten Wohnungen geschaffen, doch hier müssen die Steppkes und Erzieher ständig über das öffentliche Treppenhaus, des es ist eine Zahnarztpraxis im Haus und den anderen Kita-Teilen pendeln. Auch sind die sanitären Einrichtungen dort nicht kindgerecht. Zum Schlafen geht es für alle – mittlerweile fast 40 Kinder in den Keller. Aktuell wird nun aber in der Stadt gerade an einer Kitakonzeption gearbeitet und die Betriebserlaubnis für die zusätzlich geschaffenen Plätze in den Wohnungen läuft 2019 aus. Zeit - also dringend zu reden, wie es in Schwarzkollm weitergehen wird. Die Einladung solle nicht als Protestaktion verstanden werden, aber als deutlicher Hinweis es müsse etwas passieren. Ob Neubau, Umbau oder Anbau, man sei für alles offen, hieß es am Donnerstag – nur eine Lösung sollte nach mehr als zehn Jahren regelmäßiger Diskussionen nun endlich her. (jw)

Sperrung an der Bautzener Allee
17.11.2017 15:42:15

HY. Ab Montag ist in Hoyerswerda die Abbiegespur der Bautzener Allee in Richtung Niederkirchnerstraße voll gesperrt. Grund dafür sind Bauarbeiten der Versorgungsbetriebe, die hier einen Schmutzwasserkanal erneuern. In diesem Zusammenhang werden auch Sperrungen des Parkplatzes am Servicecenter der Verkehrsgesellschaft angekündigt. Teilweise sind Flächen vom 22. bis 24. November sowie 6. bis 8. Dezember gesperrt. Komplett dicht sind die Stellflächen vom 28. November bis zum 1. Dezember. (red/jw)

Infotafel für Lehrpfad
17.11.2017 15:41:15

Schwarzkollm. Der KRABAT-Erlebnispfad, der unmittelbar hinter der „Schwarzen Mühle“ in Schwarzkollm beginnt, auf einem Knüppeldamm über sumpfige Wiesen und Wälder und lädt seit 2010 zum Verweilen und genießen auf den Sitzgelegenheiten ein. Am Freitag wurden entlang des Pfades auch Informationstafeln offiziell der Bestimmung übergeben. Sie dienen der pädagogischen Arbeit im Kinder- und Jungendbereich sowie für Familien. Auf dem Erlebnispfad werden verschiedene Szenen aus der Krabatsage dargestellt, wie z.B. eine versunkene Kutsche im Moorgebiet. Die 11 Tafeln wurden mit der Unterstützung mehrerer Partner und Fördermitteln des Kulturfonds des Landkreises Bautzen realisiert. (tb)

Modellprojekt "Mobilität ländlichen Raum"
17.11.2017 13:44:57

Lauta/Region. Der Bund lässt derzeit untersuchen, wie die Mobilität im ländlichen Raum gesichert werden kann. Deutschlandweit wurden dazu 18 Modellregionen ausgewählt, die Landkreise Bautzen und Görlitz gehören dazu. Innerhalb dieser Kulisse ist nun eine Pilotregion festgelegt worden, die von Rietschen in einem Korridor bis nach Lauta führt. In Einwohnerversammlungen soll das "IST" nun analysiert und vielleicht neue Wege gefunden werden. In Torno waren die Experten am Donnerstagabend vor Ort.


Aktuell ist man auf dem Land deutlich mehr auf den sogenannten "Individualverkehr", also Auto, Fahrrad oder zu Fuß, angewiesen als in Städten. Die ÖPNV-Anbindung ist meist mit dem Schülerverkehr verbunden und daher in den Abendzeiten und am Wochenende eher mäßig. Schichtarbeiter sind fast Chancenlos auf die Öffentlichen zuzugreifen. Aber auch ältere Menschen, die nicht mehr Auto fahren wollen oder ganz junge, die es noch nicht dürfen - stehen hier oftmals vor dem Problem, wie von A nach B kommen.

Es gibt Alternativen, die im Tornoer Kulturhaus einmal vorgestellt wurden. Der Rufbus, in einigen Regionen schon erfolgreich im Einsatz, das Anrufsammeltaxi - zum Beispiel in Hoyerswerda zu festgelegten Abfahrtszeiten buchbar oder aber ein Bürgerbus, der nach auch Bedarf fährt, allerdings meist von Vereinen oder ehrenamtlichen Initiativen betreut wird. Alle Varianten wären schon vorstellbar, als durchgefallen kann man jedoch die Variante der "Mitfahrbank" bezeichnen. Hier werden Wartende schlicht, wie beim Trampen von Vorbeifahrenden mitgenommen.

Von Lauta aus, kann neben dem Bus auch die Bahn genutzt werden. Über die Taktzeiten kann man reden, hier machen die Experten aber wenig Hoffnung, denn nach den statistischen Bewertungen, sei man ganz gut angebunden. Wo es klemmt ist das Rendevouzprinzip zwischen beiden, hier könnte mit den Linienbusanbietern vielleicht nachjustiert werden. Auch die unterschiedlichen Tarifzonen sieht Verkehrsplaner Arndt Bärsch problematisch, aber nicht unlösbar.

Kopfzerbrechen macht Bürgermeister Frank Lehmann die schlechte Verbindung der Ortsteile untereinander und nach Lauta. In Ferienzeiten, wo der Fahrplan dann auch noch ausgedünnt ist, ein echtes Problem. Kein Linienbus, aber vielleicht trotzdem mehrfach täglich das Angebot mit einem Kleinbus hier eine "Ruflinie" zu etablieren, könnte sich das Stadtoberhaupt vorstellen. Allerdings sieht er bei den Kosten nicht nur die Gemeinde, sondern vor allem die Verkehrsverbünde und das Land in der Pflicht.

Für die gesamt Pilotregion stehen bis Mitte 2018 gerade einmal 100.000 Euro zur Verfügung. Bei den Problemlagen, nicht mal ein Tröpfchen auf den heißen Stein.

Eine vielleicht einfache Lösung, wenn dann der Landkreis mitspielt, wäre doch die Stadtlinie 1 aus Hoyerswerda, die ja sowieso in Laubusch hält, hier zu verlängern. Der Auslastung der VGH käme es entgegen und die Anbindung gen Hoy, wird von den Lautaern ja sowieso am häufigsten genutzt. (jw)

Die nächste Bürgerversammlung zum Thema findet am 30. November in Lohsa statt. Treff ist um 17 Uhr im Ratssaal.

Wetter vom Wochenende 18./19.11.2017
17.11.2017 12:15:51

Veranstaltungstipps vom Wochenende 18./19.11.2017
17.11.2017 11:43:54

Bahnübergang frei
16.11.2017 16:51:52

Hoyerswerda. Ab Freitagabend soll der Bahnübergang in der Hoyerswerdaer Altstadt wieder freigegeben werden. Aufgrund von Gleisbauarbeiten war er in dieser Woche erneut gesperrt worden.

Herbst-Babyboom im Zoo
16.11.2017 16:51:35

HY. Einen wahren Babyboom hat der Zoo Hoyerswerda im Herbst diesen Jahres erlebt. Insgesamt zehn Neuhoyerswerdaer kann die Einrichtung zählen, zwei davon sind "zugezogen". Fischottermann Baltazar ist im polnischen Krakau zur Welt gekommen und konnte sich durch ein Zuchtaustauschprogramm auf eine neue Heimat freuen. Der einjährige Nachwuchs ist seit knapp sechs Wochen im Zoo, musste jedoch erst einmal in Quarantäne gesteckt werden und sich auskurieren. Am Donnerstagnachmittag traf er dann zum allerersten Mal auf Fibi. Besonders für die Dame ist damit ein langersehnter Traum in Erfüllung gegangen. Denn nachdem Baba im März diesen Jahres verstorben ist, litt Fibi an Liebeskummer. Zwei Wochenlang habe Sie nichts gegessen und war sehr kuschelbedürftig, so Zooleiter Eugéne Bruins. Auch Fennekdame Bernadette hat männliche Gesellschaft bekommen. Wenn hier alles nach Plan verläuft, könnte schon bald Nachwuchs im Anmarsch sein. Doch damit noch nicht genug - wir hatten bereits im Oktober darüber berichtet, dass mit Benno ein Zuchterfolg gelungen ist. Vier Erdmännchen und dank Mo auch drei Totenkopfaffen erblickten bisher das Licht der Welt. Selbst Eugéne Bruins hatte damit nicht gerechnet. Normalerweise werden die meisten Nachkommen im Sommer oder frühen Herbst zur Welt gebracht, informiert der 49-jährige und freut sich schon auf das nächste Jahr. Dann erwarten auch Schafe, Schönhörnchen und Marus nachkommen.
Für Galapasgos-Riesenschildkröte Bert stand am Donnerstag indes eine sehr stressige Aufgabe an. Das Männchen sollte zur Auflösung des Gewinnspiels "Rate das Gewicht" gewogen werden. Doch um das 130,8 Kilogramm schwere Tier überhaupt auf die Waage zu bekommen, war jede Menge Verstärkung nötig. Da diese Prozedur für Schildkröten sehr stressig ist, gab es im Anschluss Streicheleinheiten und Leckereien für Bert. (fg)

Wetter vom 17.11.2017
16.11.2017 16:33:08

Lausitz. Wetter vom 17.11.2017

Veranstaltungstipps vom 17.11.2017
16.11.2017 16:32:51

Lausitz. Veranstaltungstipps vom 17.11.2017

Stadtwerkstatt diskutiert "Handlungskonzept"
16.11.2017 12:33:01

HY. Am Mittwochabend ist in Hoyerswerda erneut über das Leitbild der Stadt gesprochen worden. Im Fokus einer weiteren Bürgerversammlung im Sparkassensaal stand diesmal das bereits vom Stadtrat beschlossene Handlungskonzept. Mit den dort hinterlegten Punkten innerhalb der Leitbildbausteine schien größtenteils Konsens zu herrschen, dennoch fanden sich einige Themen, die im Papier nachgebessert werden sollten, hieß es bei der Auswertung.

Koordinierungsstelle und Stadtteilfond:

Im Punkt „Engagementförderung /Unterstützung von Vereinen“ wurde mehrfach aus den einzelnen Arbeitsgruppen empfohlen, eine Koordinierungsstelle in der Stadtverwaltung zu schaffen. Dort sollten alle Vereinsaktivitäten, aber auch die von Institutionen und Privaten zusammenfließen. Als Hinweis für die Wohnungsunternehmen gab es den Tipp, nicht nur Rollatoren, sondern auch Kinderwagengaragen vorzuhalten und für ein besseres soziales Miteinander in den einzelnen Wohngebieten wurde ein Stadtteilfond, analog der Stadt Senftenberg angeregt. Eine Summe X steht dort zur Verfügung und via Abstimmung wird festgelegt, welche Maßnahmen umgesetzt werden.

Mobilität:

In punkto Mobilität wurden kleinere Busse, dafür häufigere Taktzeiten vorgeschlagen. Im Zusammenhang mit den regelmäßigen Erneuerungen des Fuhrparkes der Verkehrsgesellschaft könnte dieses umgesetzt werden. Auch sollte weiter um schnellere Anbindung per Bahn nach Dresden und Leipzig gekämpft werden.

Wirtschaft:

Eine personelle Verstärkung der städtischen Wirtschaftsförderung, eine engere Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Freistaates sowie mit Lausitzer Initiativen wurde im Hinblick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen angeführt, die dann auch zu einer Stabilisierung der Einwohnerzahl führen könnten. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Rückkehrerbörse vorgeschlagen – die jedoch von einem starken Stadtmarketing nach außen und innen flankiert werden müsste.

Tourismus & Kultur:

In punkto Tourismus wurde gefordert ein entsprechendes Konzept bereits im kommenden Jahr in Auftrag zu geben. Darin sollte die Entwicklung des Scheibesees, aber auch eine Auflistung aller Angebote in der Stadt und den Ortsteilen sowie kulturellen Möglichen erfasst und bewertet werden.

Nach der Auswertung Diskussionsrunden wurde angekündigt, alle Vorschläge zu prüfen und in eine aktualisierte Fassung entsprechend einzuarbeiten.

Leitbildbroschüre erschienen:

Das Leitbild ist ab sofort in einer kleinen Broschüre zu haben. Das wurde nun auch für das Handlungskonzept vorgeschlagen. Allerdings sollte die bis dato bestehende Tabelle etwas verständlicher aufgearbeitet werden, so der Hinweis aus den Reihen der Bürger. Eine gute Idee, der schnell gefolgt werden sollte. Dann könnte nämlich jeder, der möchte sehen wo die Reise in Hoyerswerda hingehen soll und nachhaken, wenn es irgendwo stockt. (jw)

Lausitzer Unternehmen verwertet Ocker-Abfall
16.11.2017 10:49:03

Lauta. Das Thema Ockerschlamm ist in der Lausitz ein Dauerbrenner. Gerade im Seenland zeigen viele der Gewässer an den Rändern die unansehnliche braune Masse. Statt Entsorgung, das Ganze verwerten - dazu forscht man derzeit beim Lautaer Unternehmen Produktion und Umwelttechnik kurz P.U.S. Hier hat man bereits seit einigen Jahren Erfahrungen mit dem Eisenhydroxid gesammelt.

Die Anfänge des Unternehmens liegen dort, wo es heute noch seinen Sitz hat, auf dem Gelände des ehemaligen Lautawerkes. Bei der Aluminiumproduktion war Rotschlamm eines der Abfallprodukte. Auf riesigen Halden war er gelagert und sollte nun eigentlich verwertet werden. Dieser Plan ging nicht ganz auf, doch die Grundfarbe des Ausgangsstoffes und die Grundidee - statt Entsorgung Nutzbares zu schaffen blieben.

Etwa 5.000 Tonnen Eisenhydroxid passen auf den Lagerplatz, das reicht für einen Monat Produktion - die hier im Drei-Schicht-System sieben Tage die Woche erfolgt. Der Grundstoff - Filterkuchen aus den Trinkwasseraufbereitungsanlagen der Region sowie Material aus den Grubenwasserreinigungsanlagen der LEAG in Tschelln und Kringelsdorf. Die Substanz dürfte am ehesten mit einem satten, feuchten Lehm vergleichbar sein. Nach einer mechanischen Trocknung, bei der zum Teil technische Polymere - sozusagen zum abtropfen - zugefügt werden, kommen die Ausgangsstoffe via Laster nach Lauta. Rund 75 Prozent Wasser sind dann noch enthalten, die hier dann entfernt werden müssen, erklärt Geschäftsführer Dr. Matthias Leiker. Die Endprodukte haben zum Schluss nur noch einen 10-prozentigen Wasseranteil.

Natürlich liegt der Teufel auch hier im Detail. Mit ein bisschen Trocknen ist es nicht getan. Zeit und Wärmezufuhr sind lange getestet worden, um möglichst viel reaktionsfähiges Eisen zu bekommen. Das ist die Grundlage für die Produkte - die als Zusatzstoffe und Filtermaterialien offenbar gut geeignet sind.

Der Einsatz liegt vor allem in Biogasanlagen. Von den jährlich produzierten 24.000 Tonnen gehen allein 21.000 Tonnen in diesen Bereich. Mit Hilfe des "getrockneten" Eisenhydroxids können dort die Schwefelbestandteile herausgelöst werden. erläutert Geschäftsführer Dr. Matthias Leiker.

Ein weiterer, wenn auch kleiner Teil der Produktion wird zur Regenwasserreingung eingesetzt. Unter Parkplätzen oder vielbefahrenen Straßen muss es aufgefangen und durch Filter geschickt werden, um es unter anderem von Schwermetallen zu befreien, bevor es in Flüsse oder Bäche abgeleitet wird. Für solche Spezialfälle kann das Eisenhydroxid allerdings nicht seiner Rohform genutzt werden. Zuschlagstoffe werden beigemischt, nach Vorgabe des Kunden oder nach eigenen Rezepten,
Ein Vorteil des Eisenhydroxideinsatzes als Zusatzstoff ist übrigens auch die gute Abbaubarkeit. Wenn es nicht gerade zum Einsatz bei Schwermetallen kommt, ist eine Deponierung nach der Anwendung nämlich nicht nötig.

Bis dato werden in Lauta nur ziemlich reine Grundstoffe verarbeitet. Allerdings mit dem Ockerschlamm aus den Seen und Flüssen der Region und dessen möglicher Verwertung befasst sich das Unternehmen schon eine geraume Weile. Gemeinsam mit der Hochschule Görlitz/Zittau wird daran geforscht. Die Laborergebnisse sehen gut aus und so wird für das nächste Jahr eine größere Pilotanlage in Lauta geplant, um den Praxistest durchführen zu können.

1998 ist die PUS mit zwei Mitarbeitern gestartet. Mittlerweile gibt es am Standort 70 und die Produkte werden über ein eigenes Vertriebssystem nicht nur in Deutschland, sondern auch Europa verkauft. Auf Wachstumskurs will man hier bleiben und sollte das Verfahren mit dem Ockerschlamm aus dem Lausitzer Seenland wirtschaftlich darstellbar sein, dürfte es für die nächsten Jahre reichlich zu tun geben. Und das sicherlich nicht nur hier, denn die "braune" Brühe ist auch anderswo ein Problem. (jw)

Stop & Go
15.11.2017 16:48:22

Lausitz. Auf der A 4 Görlitz in Richtung Dresden kommt es zwischen Pulsnitz und Ottendorf-Okrilla noch bis zum 1.Dezember zu Behinderungen. Grund ist eine Baustelle, die erneut verlängert wurde. (01.12.2017)

Die Drebkauer Straße in Spremberg ist im Bereich der Brücke komplett gesperrt. Die Zufahrt zur Tagebaurandstraße aus dem Stadtzentrum kommend ist nicht mehr möglich. (März 2018)

Die Brücke Wendenstraße in Spremberg ist voll gesperrt. Die Überführung wird neu gebaut. (Juli 2018)

Die Straße zwischen Schwarze Pumpe und Spreewitz ist bis Mitte Dezember halbseitig gesperrt. Die Brücke wird instand gesetzt. Eine Ampel regelt das vorbeikommen. (15.12.2017

Der Neumarkt in der Hoyerswerdaer Altstadt ist vollgesperrt. Das Areal wird hier umgestaltet und zusätzliche Parkflächen geschaffen. (Frühjahr 2018)

Bis zum Freitag ist der Bahnübergang in der Hoyerswerdaer Altstadt gesperrt. Grund dafür sind Gleisbauarbeiten. Auch für Fußgänger gibt es kein Durchkommen. (17.11.2017)

Die Ausbauarbeiten der L 58 in Hosena laufen. Von der Kreuzung Johannisthaler Straße bis zum Ortsausgang Richtung Lauta Dorf werden 2 Kilometer Straße grundhaft erneuert. Die Landesstraße wird deshalb Abschnittsweise komplett gesperrt. Eine Umleitung über Hohenbocka, Grünewald und Bernsdorf ist ausgeschildert. Bis Mitte 2019 sollen die Arbeiten andauern.

Die Ortverbindungsstraße zwischen Bernsdorf und dem Ortseingang Straßgräbchen ist dicht. Umgeleitet wird über die B 97 sowie die Ortsumfahrung in und aus Richtung Kamenz. (30.11.)

Die B 96 zwischen Wartha und Caminau ist inner- und außerorts abschnittsweise halbseitig gesperrt. Eine Ampelregelung ist eingerichtet. . (30.04.2018).


Die Brücke auf der S100 über den Bindebach zwischen Königsbrück und dem Neukircher Ortsteil Koitzsch ist vollgesperrt. Umleitungen sind über die S 94 und 95 sowie die B 97 Bernsdorf ausgewiesen. (bis 24.11.)

Die Ortsdurchfahrt (S100) in Panschwitz-Kuckau ist abschnittsweise voll gesperrt. Hier werden Straße und Brücke saniert. Eine Umleitung führt über die S94, B98 und S111. (30.07.2018)

Noch einmal die S 100 zwischen Bloaschütz und Prischwitz ist nur noch halbseitig gesperrt. Eine Ampel regelt. (29.12.)

Zwischen Bloaschütz und Kamenz ist allerdings im Abschnitt Kunigundenberg bis Panschwitz-Kuckau die S 100 komplett dicht. (29.06.2018)

In Bischofswerda ist die Neustädter Straße zwischen den Abzweigen Belmsdorfer Straße und Am Güterbahnhof für den Verkehr voll gesperrt. Fußgänger und Radler können passieren. (22.12.)

In Bischofswerda ist der Pickauer Dorfweg von der Einmündung Mann-Straße bis zur Greimannsdorfer Straße vollgesperrt. Hier wird die Asphaltoberfläche erneuert. Eine Umleitung ist ausgeschildert. (16.11.2017)

In Oberlichtenau ist die Obere Hauptstraße zwischen der S200 und Bahnhofstraße voll gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet (15.12.2017)

Jubiläum: 50 Jahre Flutungsstart am Senftenberger See
15.11.2017 16:37:29

Brandenburg/Senftenberg. Am Senftenberger See ist am Mittwoch mit einer kleinen Feierstunde das 50-Jährige Jubiläum der Flutung begangen worden. Aus diesem Anlass wurde am ehemaligen Einlauf aus der Schwarzen Elster eine Schautafel zur Geschichte enthüllt. Vor Ort waren auch viele Zeitzeugen.

Am 15. November 1967 exakt um 10:05 wurde das erste Wasser aus der Schwarzen Elster in den Tagebau Niemtsch geleitet. Eine 1 Meter im Durchmesser fassende Rohrleitung war dazu unter dem Elsterdamm verlegt worden. Am Tagebaurand wurde sie in vier kleinere gesplittet.

Mit dem Flutungsbeginn war ein Stück Bergbaugeschichte zu Ende, dass in den 30iger Jahren auf Ackerflächen vor der Stadt begonnen hatte. 1940 war der Tagebau von der Ilse-Bergbau AG geteuft worden, die erste Kohle verließ ihn am 6. Mai 1941. Die Idee zur Nachnutzung wurde vom Landschaftsplaner Otto Rindt entwickelt. Bereits in den 60iger Jahren wurde sie aufgegriffen und der Förderbrückenverband so umgesetzt, dass er vor seiner Stilllegung noch zur Gestaltung des Strandbereiches Großkoschen genutzt werden konnte. Der letzte Kohlezug verließ den Tagebau am 15. Mai 1966, wenige Tage später wurde die Förderbrücke gesprengt.

Nun begann sozusagen der 2. Abschnitt, ein Naherholungsgebiet sollte geschaffen werden. Das allerdings mit Problemen, die es auch heute noch im Lausitzer Revier gibt. 1972 gab es eine massive Rutschung, 30.000 Kubikmeter Erde waren damals in Bewegung. Dazu erzählte Zeitzeuge Klaus Ackermann, damals Raupenfahrer.

1969 war das Einlaufbauwerk bei Kleinkoschen fertiggestellt und übernahm die Wasserzufuhr. Drei Jahre später hieß es Flutung beendet und am 1. Juni 1973 konnte die die ersten badehungrigen Gäste den See dann auch offiziell in Beschlag nehmen.
Interview mit Günter Grau, er hat die Flutung mit gestartet.
Jetzt 50 Jahre später ist nicht nur der See ein gut besuchtes Naherholungsgebiet auch die Stadt Senftenberg selbst ist anerkannter Erholungsort. Was durch Bergmannshand geschaffen und durch Touristiker belebt wurde, müsse aber immer weiterentwickelt werden, so Bürgermeister Andreas Fredrich. daran werde aber nicht nur hier, sondern im gesamten Lausitzer Revier gearbeitet. (jw)

Bauarbeiten am Kossackgraben dauern länger
15.11.2017 16:33:29

Hoyerswerda. Die Bauarbeiten in der Hoyerswerdaer Grimmstraße verzögern sich leicht. Wie es aus dem Rathaus heißt, kann die Straße voraussichtlich erst zum Buß- und Bettag wieder komplett geöffnet werden. Im Bereich wird der Kossackgraben – ein Regenwasserabfluss- erneuert. In diesem Teil der Altstadt verläuft er unterirdisch. Bereits in den vergangenen Jahren ist der Kanal Stückweise saniert worden. (jw)

Matheolympiade im Bürgerzentrum
15.11.2017 15:53:30

Hoyerswerda. Im Hoyerswerdaer Bürgerzentrum ist am Mittwoch die 2. Runde der Mathemathematikolympiade ausgetragen worden. Schüler aller drei Gymnasien sowie der Oberschule "Am Planetarium hatten sich dafür qualifiziert. Die gut einhundert Mädchen und Jungen hatten vier Stunden Zeit um die gestellten Aufgaben – insgesamt ebenfalls vier – zu lösen. Die Problemstellungen die hier einer Lösung bedürfen, orientieren sich übrigens nicht am Lehrplan, sondern sollen die Kreativität der Jugendlichen herausfordern. Die Auswertung der Ergebnisse in den Klassenstufen 5 bis 12 liefern wir am Donnerstag. (jw)

Sanierungsschiff macht "Winterruhe"
15.11.2017 15:53:07

Welzow. Das Sanierungsschiff Klara hat seinen Betrieb eingestellt. Nach einer Reinigung wird es ins Winterquartier nach Welzow gebracht. Dort erfolgen dann nötige Revisions- und Wartungsarbeiten. In dieser Saison wurden in den Partwitzer mehr als 10.000 Tonnen Branntkalk und cirka 17.000 Tonnen Kalksteinmehl eingetragen. Im nächsten Jahr geht die Gewässerkonditionierung dort planmäßig weiter. Je nach Witterung wird die Klara im März oder April dort wieder ihre Runden drehen. (jw)

Wetter vom 16.11.2017
15.11.2017 15:24:18

Lausitz. Wetter vom 16.11.2017

Veranstaltungstipps vom 16.11.2017
15.11.2017 15:23:39

Lausitz. Veranstaltungstipps vom 16.11.2017

Schule! Und dann?
14.11.2017 16:09:16

Hoyerswerda. Wer die Schule beendet und in einen neuen Lebensabschnitt starten möchte, der hat die Qual der Wahl. Zahlreiche Berufsfelder und Möglichkeiten werden den jungen Menschen eröffnet. Um Abhilfe zu schaffen, finden immer wieder Informationsveranstaltungen statt. Einzigartig ist jedoch der Studientag am Berufsschulzentrum in Hoyerswerda. Er wird von Schülern für Schüler organisiert.